Wanderreise durch die Sächsische Schweiz


Mitglieder des Wandervereins Hameln-Weserbergland haben eine mehrtägige Genusswanderung durch die wildromantische Sächsische Schweiz mit individuellen Wanderungen bei freier Zeiteinteilung und nur mit Tagesrucksack unternommen.

Start- und Endpunkt war Bad Schandau (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) von dort ging es am ersten Tag mit der Fähre über die Elbe nach Kleinhennersdorf und weiter zum Papst- und Gohrischstein nach Königsstein in der Elbe (Streckenlänge 10 km).


Am zweiten Tag stand die Bastei auf dem Wunschplan. Sie liegt in der sächsisch-böhmischen Schweiz zwischen den Kurorten Rathen und Wehlen. Das Wahrzeichen der Bastei ist die Basteibrücke. Eine sandsteinerne Brücke, die über eine 40 Meter tiefe Schlucht führt und 194 m über der Elbe liegt  (Streckenlänge 14 km).



Der dritte Tag war für einen Besuch der Stadt Prag eingeplant.


Mit der Kirnitzschtalbahn (eine alte Straßenbahn) ging es am vierten Tag von Bad Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Für die Wanderer war es ein Vergnügen mit der Bahn zu fahren. Ab hier wurde dann auf und ab über den Malerweg, der als schönster Wanderweg Deutschlands gilt, zur Felsenhöhle Kuhstall gewandert. Der Aufstieg vom Lichtenhainer Wasserfall zum Kuhstall ist ein Wanderklassiker im Elbsandsteingebirge.
Weiter gings über den Fremdenweg zur Neumann-Mühle und auf dem Flößerweg zurück nach Bad Schandau (Streckenlänge 18 km ). Auf dem Flößerweg wartete auf die Hiker eine Herausforderung. Erst ging es über ein mit Ketten gesicherten Felsweg mit Trittstellen aus Eisenrosten. Dann folgte ein steiler Abstieg der volle Konzentration erforderte. Danach ging es ebenso steil wieder empor.
Entsprechend k.o. aber glücklich und super stolz kamen alle 11 Hiker nach 7 Stunden wieder in der Unterkunft an.



Der fünfte Tag führte die Gruppe in die Böhmische Schweiz (Tschechien) und mittels einer Kahnfahrt durch die wildromantische Märchenwelt der Wilden Klamm und Edmundsklamm im tschechischen Nationalpark.



Am sechsten Wandertag wurde mit dem Aufzug von Bad Schandau nach Ostrau gefahren und dort zu den Schrammsteinen gelaufen, wo die Schrammsteinaussicht ein herrliches »Rundum-Panorama« bot. Von dort nach Schmilka und weiter über den Elbleitenweg an der Elbe zurück nach Bad Schandau. (Streckenlänge 20 km) 

Am siebten und letzten Tag ging es von Sebnitz über den aussichtsreichen und landschaftlich sehr schönen Panoramaweg bis nach Bad Schandau. Vorher wurde in der Seidenblumenstadt Sebnitz die Kunstblumenmanufaktur mit ihrer einzigartigen Handwerkskunst besucht (20 km).

Da Genusswandern angesagt war gab es Zeit zum Durchatmen und Ruhe für die Wanderschuhe. So wurden Nachmittage auf der Sonnenterrasse verbracht, Eisdielen aufgesucht und shoppen gegangen.

An Mehrtagestouren können nur Vereinsmitgliedern teilnehmen.


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